Online Shop Sex 2.0 oder Guerilla Marketing ole!

Donnerstag, 21. Juni 2007

Da gibt es einen Hautpflegehersteller (nix fürs Büro!), der seinen Claim “We have nothing to hide” recht, hm, anschaulich umsetzt. In den Produkten von Elave sind laut Werbung weder Farbstoffe noch Alkohol noch Seife.

Und so profan das ganze daher kommt, so sehr kann ich mich vor der konsequenten Umsetzung nicht verschließen. Ganz zum Schluss des Videos (Weiblein UND Männlein! Voll frontale Nudität!) ist sogar die Geschäftsführerin der Firma selbst zu sehen, wenngleich züchtig von einem Laptop verborgen.

Seit dem Start der Kampagne am 5. Mai seien die Umsätze um 500 Prozent gestiegen, schreibt die Daily Mail. In diesem Falle sehr verständlich.

Whudat?

Freitag, 30. Mrz 2007


Kaum ein größerer Selbstdarsteller existiert wohl im deutschen Bloggernetzwerk. Dass er täglich Kurioses zu berichten hat, wird inzwischen den ewig Gestrigen schon aufgefallen sein. Sein Liebesleben, Skandale in seiner Jugend und alltägliche Männer- Probleme geht er an. Und wie MC Winkel unterschiedlichste Dienste des Internets kombiniert, sieht man wieder am heutigen Blogeintrag. Man beachte insbesondere den letzten Link, wobei das Foto von Iggy auch derbe ist.

Showroom for Real - Mercedes und das Web2.0

Freitag, 9. Juni 2006

Da hat es ein Automobilhersteller verstanden einen Showroom für sein neues Flaggschiff, die E-Klasse, so zu digitalisieren, dass dadurch ein echter Mehrwert für den Kunden entstanden ist.

Ein Guide führt durch das virtuelle Autohaus und stellt neben der Limousine auch das T-Modell der Autoschmiede vor. Verspielt aber doch klar nimmt man sich einige Infos zu den neuen Karossen mit - alleine aus Neugierde was einen auf der nächsten Site so erwartet.

Eine ungeheuer große Wegklickschwelle hat sich der Stern da designen lassen.

Glückwunsch - so kann sich Kundenkommunikation im Web sehen lassen!


Lieblink des Tages: www.mercedes-benz-e-class.com

Umleitung

Mittwoch, 24. Mai 2006

Es begab sich, dass eine öffentliche Institution etwas für Mädchen tun wollte. Spezielle Veranstaltungen sollten nur für junge Frauen angeboten werden.
Heutzutage braucht man dann natürlich auch eine Internetseite um Programm, Ort und Ablauf anzukündigen.
Anstatt mit der IT Abteilung zu kooperieren nahm man einen externen Anbieter, über den Domain und Webspace beschafft werden sollte. Ach ja, das muss natürlich auch extrem preiswert sein und so. Klar, die Kassen sind leer.

Das ging auch erstmal gut.

Im Folgejahr sollte das gleiche Event wieder stattfinden. Also wurden schnell neue Flyer entworfen. Die www-Adresse noch schnell checken, wäre ja peinlich wenn die falsche auf dem Flyer steht.
Aber was ist das? Unter der Domain war der Adult Friend Finder zu sehen wo ältere Mädchen eindeutiges anbaten.
Schnell kam heraus das der bisherige preiswerte Hoster wohl zu preiswert war und sich kräftig verkalkuliert hatte. Und die Domain schnell abgegeben hatte.
Natürlich ist das allen Beteiligten so peinlich das auch keinerlei Nachforschungen betrieben werden.

Vielleicht mal von Anfang an jemanden Fragen der sich mit so etwas auskennt?

Sergey & Larry

Freitag, 19. Mai 2006

Lesen gehört ja nun mal zum Tagesablauf. Insbesondere Fachzeitschriften habe ich reichlich abonniert. Die Technology Review und die iX aus dem Heise Verlag, das Wirtschaftsmagazin Brand Eins und so weiter. Belletristik und unterhaltsame Bücher stehen eigentlich nicht auf meiner Liste. Klar, Bücher zu Joomla!, Linux, xtCommerce, PHPmyAdmin, PHP, MySQL und Co. lungern bei mir reichlich im Regal, aber "normale" Bücher sind selten.

Um so mehr habe ich mich gefreut, von einem neuen Buch mal wieder nicht ablassen zu können, bis die letzte Seite umgeschlagen wurden. Innerhalb von 2 Tagen habe ich Die Google Story von David A. Vise und Mark Malseed verschlungen.

Ausgehend von der Motivation, die weltweite Suche nach Informationen grundlegend zu verbessern wird die Geschichte der beiden Google Gründer Sergey Brin und Larry Page unterhaltsam und bewundernswert dargestellt. Besessen von der Idee, dem Benutzer kostenlos die relevantesten Suchergebnisse zu seiner Anfrage zu präsentieren und geleitet vom Grundsatz des Don't be evil wirken die beiden smarten und ambitionierten Freunde auch nach Erhalt des ersten Risikokapitals von 25 Mio. $ nicht charakterlos oder abgehoben. Gleiches gilt für den Börsengang, bei dem jeder ca. 10 Mrd. $ eingestrichen hat. Noch immer sind sie ihrem Grundsatz treu, was die beiden als liebenswert auszeichnet.

Ein unbedingt lesenswertes Buch, das ich wärmstens empfehlen kann, wenn man seit Jahren verlässlich mit der Google Suchmaschine oder den vielen anderen Produkten der Firma arbeitet. Nach der Lektüre wird jeder Leser voller Elan aufspringen und laut rufen: "Ja, ich will auch zu Google. Ja, so etwas möchte ich auch machen!"